Unverhofft kommt oft

Unverhofft kommt oft.

„Unverhofft kommt oft“. Ein bekanntes Sprichwort für zufällige Ereignisse. Ein anderer Klassiker ist natürlich auch „Es kommt immer anders, als man denkt“. Glaubst du an Zufälle? Ereignisse die einfach, ohne erkennbaren Grund, geschehen. So würde ich Zufälle beschreiben. Man läuft eine Straße entlang und trifft „zufällig“ auf einen Freund oder Freundin. Und die erzählt dir etwas, was dich total begeistert und vielleicht sogar dein Leben positiv beeinflusst. War das Zufall oder gewollt? Vielleicht hat da etwas oder jemand seine Finger im Spiel. Schicksal? Vorherbestimmung? Göttlicher Eingriff? Dachte sich Gott vielleicht, dass es nicht schaden könnte, wenn du auf diese Person triffst? War es seit deiner Geburt vorherbestimmt, dass du in diesem Jahr, an diesem Tag und Ort, auf die Person triffst?

Hier nochmal ein paar Gedanken dazu:
Frühling 2019: Die Entscheidung, wer welche Gruppe bei der Sommerfreizeit betreut steht an. Die Entscheidung wird, abgesehen von „Fachkompetenz“ und so weiter, auch ein Stück vom Zufall getroffen. Dachte ich zumindest da. Heute, ca. ein 3/4 Jahr später und eine sehr gute Freundin reicher, bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Natürlich gibt es Zufälle, aber nicht alles, was auf den ersten Blick wie ein Zufall aussieht, ist auch einer. Ich glaube, manchmal hat Gott da seine Finger im Spiel, eine Art friendly reminder, eine freundliche Erinnerung: „Schau mal, ich bin auch noch da.“ Allerdings ist das gar nicht so einfach, solche Zufälle zu entdecken. Man muss ganz genau hinsehen, um Gott auch in Situationen zu entdecken, wo man ihn erstmal gar nicht vermutet hätte.

Von Lasse Kuk und Kevin Hisgen sowie frei nach „Wanted – du bist gefragt: Geschichten von Teens aus der Bibel“
(ISBN: 978-3-7615-6273-4)